Aufkleben des Beipackzettels auf Kunststoffflaschen

Ausgangssituation

Die in einer Banderole eingeschlagenen Beipackzettel werden der Anlage als Schüttgut zugeführt. Die unterschiedlich großen Kunststoffflaschen gelangen über Transportwege in die Anlage.

Resultierende Aufgabenstellung

Die gebündelten Beipackzettel sollen mittels Heißleims auf dem Deckel der Kunststoffflasche positionsgenau abgelegt und fixiert werden. Dazu müssen die gebündelten Beipackzettel vorher aus einem Schüttgut vereinzelt werden. Im Anschluss daran muss die Bandarole auf Vollständigkeit und Lesbarkeit des Pharmacodes geprüft werden.

Anlage

Kurzbeschreibung

Die Kunststoffflaschen 8 laufen auf einem Zuführband [7] in die erste Roboterzelle ein und werden auf die zuvor festgelegte Höhe hin überprüft [G] – so kann es später nicht zu einer Kollision beim Aufsetzen des Beipackzettels kommen. Die banderolierten Beipackzettel [12] werden als Schüttgut in einem Bunker [5] gespeichert und beim Transport aus diesem vereinzelt [B] . Die vereinzelten Beipackzettelbündel [12] gelangen über ein Transportband [6] zur Abnahmeposition. Dabei wird ihre Lage mit einer Kamera erkannt, diese Informationen werden dem Delta-Roboter [4] übermittelt. Der Roboter [4] nimmt die Bündel vom Band und fährt über eine Düse [9] , die den Leim auf die äußere Banderole aufträgt [C]. Das Bündel wird nun auf die vorbeifahrende Kunststoffflasche aufgesetzt [D] . Dieser Vorgang geschieht ebenso in der zweiten Zelle, wobei dort nur noch die übrigen Flaschen mit dem Bündel versehen werden.

Anschließend wird das Bündel auf Vollständigkeit geprüft – das heißt, ob sich in der Banderole tatsächlich die Beipackzettel befinden [11] [E] . In der zweiten Kontrollstation wird der auf die Banderole gedruckte Pharma-Code mittels einer Kamera [10] auf Lesbarkeit kontrolliert [F] . Flaschen mit unleserlichem Code oder leerer Banderole werden ausgeworfen.

 

 

 

Herausforderungen

  • lose Beipackzettel in der Banderole
  • Leimauftrag
  • Erkennung einer leeren Banderole
  • Abstreifen nicht fixierter Beipackzettel
  • gleichmäßiger Produktstrom unabhängig vom Füllstand der Bunker

Vorzüge der Anlage

  • Erkennung der Flaschenhöhe auf +/-2mm
  • Aufsetzen der Beipackzettel auf +/-1mm
  • Leimauftrag ohne Fäden
  • redundante Leimgeräte
  • Erkennung leerer Banderolen, d.h. ohne Beipackzettel
  • Prüfung auf Lesbarkeit des Pharmacodes


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